Sonntag, 23. Oktober 2016

Moloko - Refresh your mind, sofern's klappt!

Hallooooo...! (streckt sich gemächlich)

Abseits von Privatkram kam in letzter Zeit ja relativ wenig Getränkeinput, obwohl ich x Notizzettel und Bilder auf Halde habe. Man kann sich wohl denken, dass mein lieblicher Kopp eher mit anderen Sachen vollgeballert war als mit übermäßig vielen Blogposts. Das soll sich jetzt wieder ändern.

Als Auftakt gibt es ein großes, philosophisches Fragezeichen - ist es ein Energy? Ist es keiner? Will es einer sein? Ist die Pizza rund oder flach oder beides?




"Refresh your mind", sagte die Dose mit dem lustigen Namen "Moloko" und dem ansprechenden, cleanen Design zu mir im Rewe.
"Ok, bring it on", erwiderte ich, und ließ das kleine Schnuckelchen in den roten Einkaufskorb hüpfen.

Es steht zwar nur explizit "Softdrink" drauf, aber hey, irgendwie soll das Zeug scheinbar wach oder zumindest konzentriert machen, also probieren wir's aus!




... hm. Kein Koffein, kein Taurin, kein sonstiges Hyper-Hyper-Gedingse. Dafür jede Menge Zucker, Zitruskram, Aroma und... Gerstenmalzextrakt? Okay, whatever. Bin ja offen für so einiges.

Zärtlich betätigte ich die Lasche an der Dose und ließ sie aufknacken.
Der Geruch war extrem lecker - zitrussig, aber nicht zu süß.
Das Objekt meiner Begierde fühlte sich eiskalt an und kam direkt aus dem Kühlschrank, weswegen die Dose unmittelbar in meinen fachmännischen Händen feucht zu schwitzen begann.
Ich war bereit. Die Dose war bereit. Meine Lippen waren bereit.

Purer säuerlicher Zitrusgeschmack! Mit ein wenig Süße! Und noch etwas anderem.
Hinten drauf steht "Holunderblüten- und Ingwergeschmack". Könnte hinkommen. Etwas Herbes, Blumiges ist präsent, und im Abgang kommt eine ganz milde Schärfe heraus.
Nice, also wirklich.
Wacher oder fokussierter hat mich das nicht gemacht (mich macht allerdings fast gar nichts mehr wach außer purem Adrenalin- oder Hormonrausch ;D), aber es war halt mal verdammt lecker, ne? +1. Abo. Bockt. Like. 5/5, gerne wieder!

Wehmütig schaute ich die leere Dose an.
Sie erwiderte den Blick nicht, denn ich hatte sie getötet. Ausgesaugt. Sie war nur noch eine leere Hülle; ein Schatten ihrer selbst.
Ohne zu zögern nahm ich sie und warf sie in die Pfandtüte zu all den anderen. Mein Dosenfriedhof nahm sie leise und blechern scheppernd auf. Sie alle hatte ich hemmungslos benutzt, um meinen Durst zu befriedigen. Alle waren sie für meine Bedürfnisse draufgegangen.

Es sollten noch viele mehr werden.

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